Fachkräftemangel im Seeland 2026: Warum passende Fachkräfte weiterhin schwer zu finden sind
Der Fachkräftemangel im Seeland bleibt auch 2026 ein zentrales Thema. Zwar hat sich der Schweizer Arbeitsmarkt in einzelnen Bereichen etwas abgekühlt, doch in vielen Berufsgruppen bleibt die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitenden hoch.
Das zeigt sich auch in den aktuellen Zahlen: Im 4. Quartal 2025 stieg die Gesamtbeschäftigung leicht um 0,2 Prozent. Gleichzeitig meldeten Unternehmen rund 86’000 offene Stellen, und 36,2 Prozent der Betriebe gaben an, weiterhin Schwierigkeiten bei der Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte zu haben.
Für Unternehmen in Biel/Bienne und im Seeland bedeutet das: Geeignete Fachkräfte bleiben in vielen Bereichen schwer zu finden. Für Bewerbende bedeutet es gleichzeitig, dass weiterhin gute Chancen bestehen, wenn Qualifikation, Erfahrung und regionale Verfügbarkeit zusammenpassen.
Warum der Fachkräftemangel 2026 weiter relevant bleibt
Auch wenn sich der Fachkräftemangel schweizweit etwas abgeschwächt hat, ist er nicht verschwunden. Der Swiss Skills Shortage Index 2025 von Adecco und dem Swiss Job Market Monitor der Universität Zürich zeigt, dass der Mangel im zweiten Jahr in Folge zurückging, aber in mehreren Berufsgruppen weiterhin deutlich spürbar bleibt.
Der Index lag 2025 rund 22 Prozent unter dem Vorjahr. Gleichzeitig gingen die Stelleninserate um 8 Prozent zurück, während die Zahl der Stellensuchenden um 17 Prozent zunahm. Trotz dieser Entwicklung bestehen weiterhin klare Engpässe in bestimmten Berufen.
Gerade in wirtschaftlich geprägten Regionen wie dem Seeland ist das besonders relevant. Der Markt ist vorsichtiger geworden, doch der Bedarf an spezialisierten Fachkräften bleibt bestehen. Unternehmen stellen selektiver ein, suchen aber weiterhin gezielt nach passenden Profilen.
Welche Berufe 2026 besonders gefragt sind
Die aktuellen Daten zeigen deutlich, in welchen Bereichen der Fachkräftemangel weiterhin am stärksten ausgeprägt ist. Besonders gefragt sind:
- Gesundheitsberufe
- technische Spezialisten und Ingenieure
- Fachkräfte im Bau und in der Bauleitung
- Elektro- und Engineering-Profile
- qualifizierte Fachkräfte in Industrie und Produktion
Diese Entwicklung deckt sich mit der allgemeinen Beschäftigungslage in der Schweiz. Das Bundesamt für Statistik meldete Anfang 2026 zwar leicht weniger offene Stellen als im Vorjahr, gleichzeitig aber weiterhin stabile Beschäftigungserwartungen.
Was das für Biel/Bienne und das Seeland bedeutet
Die Wirtschaftsstruktur im Seeland ist stark durch Industrie, Technik, Produktion, Bau, Logistik und regionale Dienstleistungen geprägt.
Viele der schweizweit gefragten Berufsgruppen sind deshalb auch in Biel/Bienne und im Seeland besonders relevant.
Vor allem diese Bereiche dürften 2026 in der Region weiterhin eine zentrale Rolle spielen:
- Industrie und Produktion
- Bau und Baunebengewerbe
- technische Fachfunktionen
- Logistik und operative Dienstleistungen
Warum Unternehmen im Seeland genauer hinschauen müssen
Der Fachkräftemangel bedeutet 2026 nicht nur, dass Personal fehlt. Er bedeutet auch, dass Rekrutierung präziser und strategischer werden muss.
Unternehmen können sich weniger darauf verlassen, dass passende Kandidatinnen und Kandidaten kurzfristig verfügbar sind. Gleichzeitig zeigen die Daten, dass die Rekrutierungsschwierigkeiten trotz leicht rückläufiger Stellenzahlen weiterhin hoch bleiben.
Für Unternehmen heisst das:
- klarere Anforderungsprofile definieren
- Rekrutierungsprozesse effizienter gestalten
- stärker auf Passung statt nur auf Verfügbarkeit achten
- regionale Netzwerke gezielt nutzen
Gerade in einem regionalen Markt wie Biel/Bienne und dem Seeland ist es ein Vorteil, mit einem Personaldienstleister zu arbeiten, der die Branche, die Unternehmen und die Verfügbarkeit von Fachkräften vor Ort kennt.
Warum diese Entwicklung auch für Bewerbende wichtig ist
Für Fachkräfte ist der Fachkräftemangel nicht nur eine Statistik, sondern hat direkte Auswirkungen auf die eigenen Chancen. Wer Erfahrung in Industrie, Technik, Bau, Gesundheit oder spezialisierten Fachfunktionen mitbringt, hat auch 2026 weiterhin gute Perspektiven.
Gleichzeitig ist der Markt selektiver geworden. Unternehmen prüfen genauer, wen sie einstellen.
Deshalb kommt es stärker auf passende Qualifikation, Erfahrung und regionale Anschlussfähigkeit an. Wer diese Punkte klar kommuniziert, verbessert seine Chancen deutlich.
Zusätzlich gewinnt die Stellenmeldepflicht wieder an Bedeutung. Laut arbeit.swiss steigt der Anteil der Beschäftigten in meldepflichtigen Berufsarten von 6,5 Prozent im Jahr 2025 auf 10,8 Prozent im Jahr 2026. Das unterstreicht, dass in mehreren Berufssegmenten weiterhin spürbare Spannungen am Arbeitsmarkt bestehen.
Welche Rolle selected im Seeland spielt
selected unterstützt Unternehmen und Fachkräfte in Biel/Bienne und im Seeland dabei, in diesem anspruchsvollen Markt schneller zusammenzufinden.
Gerade in Branchen wie Industrie, Bau, Technik oder Produktion ist regionale Marktkenntnis ein klarer Vorteil.
Für Unternehmen bedeutet das:
- schnellere Besetzung offener Stellen
- Zugang zu geprüften und passenden Profilen
- realistische Einschätzung der Marktverfügbarkeit
Für Fachkräfte bedeutet das:
- Zugang zu relevanten Stellen in der Region
- bessere Orientierung im Bewerbungsprozess
- Unterstützung bei der Positionierung im Arbeitsmarkt
Wer mehr über den regionalen Ansatz erfahren möchte, findet weitere Informationen über selected ag. Aktuelle Stellenangebote sind auf der Seite „Aktuelle Jobs bei selected“ verfügbar. Für eine direkte Kontaktaufnehme steht das Team jederzeit zur Verfügung.
Fazit: Fachkräftemangel bleibt 2026 ein zentrales Thema
Der Fachkräftemangel im Seeland bleibt auch 2026 bestehen, auch wenn sich einzelne Marktindikatoren leicht entspannt haben.
Besonders gefragt bleiben Gesundheitsberufe, technische Spezialisten, Fachkräfte im Bau sowie Elektro- und Engineering-Profile. Gleichzeitig zeigt der Schweizer Arbeitsmarkt, dass Unternehmen weiterhin mit Rekrutierungsschwierigkeiten konfrontiert sind.
Für Unternehmen bedeutet das, Personalgewinnung strategischer und regionaler zu denken. Für Fachkräfte bedeutet es, dass in vielen Bereichen weiterhin gute Chancen bestehen.
Eine regionale Personalvermittlung schafft dabei Orientierung und verbindet Bedarf und Verfügbarkeit effizient.